Dr. Manuela Lenzen
Wissenschaftsjournalistin

Evolution - Kognition - Künstliche Intelligenz  
 

Im Februar erscheint mein neues Buch:

Künstliche Intelligenz
Was sie kann und was uns erwartet

C.H. Beck Verlag, München 2018

Home | | Artikel | | Bücher | | Buchbeiträge | | Interviews | | Rezensionen | | Moderation | | Über mich | | Impressum |

Moderation

  • Ist die Privatsphäre ein Auslaufmodell?
    Zur Gegenwart und Zukunft der Intimität in den Zeiten von Google, Facebook und Twitter

    Philosophischer Aschermittwoch in Bielefeld

    Unsere Aktivitäten im Internet generieren unzählige Informationen über unsere Interessen und unser Leben. Manche Informationen geben wir bewusst und absichtlich preis, etwa wenn wir unsere Meinung zum neuesten politischen Geschehen twittern oder unsere neuesten Urlaubsfotos öffentlich auf Facebook posten. Andere Informationen werden dagegen oft unwissentlich hinterlassen, zum Beispiel Informationen über eingegebene Suchbegriffe auf Google. Die Frage ist, was das für die Zukunft unserer Privatsphäre und Intimität bedeutet. Wie hat sich unser Verständnis von Privatheit durch das Internet verändert? Sind diese Veränderungen bedenklich oder bedauerlich? Oder bietet das Ende der Privatheit, wie wir sie aus dem Zeitalter vor dem Internet kennen, vielleicht auch seine Vorzüge und Chancen? Diese und ähnliche Fragen sind Gegenstand der Podiumsdiskussion am Zentrum für interdisziplinäre Forschung.

    Mit:
    Prof. Dr. Christoph Gusy (Rechtswissenschaft, Universität Bielefeld)
    Christian Heller (Autor des Buchs "Post-Privacy")
    Rena Tangens (Digitalcourage / BigBrotherAwards Deutschland)
    Prof. Dr. Anne Siegetsleitner (Philosophie, Universität Innsbruck)

     
  • Cyborgs und Barbies. Der designte Mensch im 21. Jahrhundert.
    Podium auf dem Katholikentag 2016 “Seht, da ist der Mensch!” in Leipzig, 26.05.2016

    Mit:
    Prof. Dr. Bernhard Irrgang (Dresden)
    Dr. Saskia K. Nagel (Twente)
    Prof. Dr. Helge Ritter (Bielefeld)
    P. Dr. Dominik Terstriep SJ, (Stockholm)

     
  • Genetische und soziale Ursachen von Lebenschancen - Folgen für die Gesellschaftspolitik
    Podium der Forschungsgruppe “Genetische und soziale Ursachen von Lebenschancen”,
    Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielfeld, 18.05.2016

    Mit:
    Andreas Esche, Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh
    Prof. Dr. Günther Wienberg, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bielefeld
    Prof. Dr. Rainer Riemann, Universität Bielefeld
    Dr. Joachim Wüdisch, Universität Düsseldorf

    Jeder Mensch kommt mit einer individuellen genetischen Ausstattung zur Welt. Immer mehr Studien zeigen, welchen Einfluss diese Ausstattung auf das Leben hat. Dass mehr Kinder studierter Eltern ebenfalls studieren, liegt nicht nur an sozialen Faktoren wie dem Einkommen, sondern auch an ihren Genen. Soziale Ungleichheiten, soziale Mobilität, soziale Integration und damit Bildungserfolg und Berufsperspektiven aber auch Gesundheit und Lebenserwartung, sind in substanzieller Weise auch genetisch bedingt. Auch, aber nicht nur. Denn die Gene stehen in einer komplexen Wechselwirkung mit der Umwelt.  Wenn man soziale Ungleichheit verstehen will, darf man den Einfluss der Gene nicht übersehen. Man darf ihn aber auch nicht als einen simplen Determinismus deuten. Was folgt daraus zum Beispiel für die Sozialpolitik und für unser Bildungswesen?
     
  • Wie soll der säkulare Staat mit Religion umgehen?
    Philosophischer Aschermittwoch in Bielefeld

    Mit
    Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime)
    Prof. Dr. Johannes Hellermann (Öffentliches Recht, Bielefeld)
    Prof. Dr. Wolfgang Reinbold (Rat der Religionen, Hannover)
    Jun. Prof. Dr. Michaela Rehm (Philosophie, Bielefeld)

    Vielen geht die Trennung von religiösen Gemeinschaften und Staat, von Politik und Religion in der Bundesrepublik nicht weit genug - sie fordern strikte Laizität. Andere sehen die Verflechtungen zwischen Politik und Religion als positive Bereicherung an, auf die auch ein säkularer Staat nicht verzichten sollte. Während die einen Religion als Bedrohung für den Frieden in unserer Gesellschaft einschätzen, betonen die anderen ihr soziales Kapital.

     
  • Präventionspolitik in Deutschland
    Diskussion im Rahmen der Tagung
    “Public Health Theory and Practice. Expanding the Normative Framework”
    Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielefeld, 16. Oktober 2014

    Mit
    Dr. Rainer Hess (Berlin)
    Andrea Fischer (Hannover)
    Prof. Dr. Stefan Huster (Bochum)
    Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing (Tübingen)

    Die Gesundheit der Bürger und die soziale Verteilung von Gesundheit in der Bevölkerung hängen nicht nur vom Zugang zum medizinischen Versorgungssystem und dem Versorgungsniveau ab, sondern werden maßgeblich von sozialen Faktoren bestimmt. Wie sind schichtenspezifische Unterschiede des Gesundheitszustandes der Bürgerinnen und Bürger zu bewerten? Sind paternalistische Eingriffe in das Gesundheitsverhalten gerechtfertigt? Ist gesundheitliche Gleichheit überhaupt ein Thema der Public Health-Politik oder wird diese damit überfrachtet? Der Verlauf des einschlägigen Gesetzgebungsverfahrens führt deutlich vor Augen, wie viele Fragen noch zu klären sind, bis das Vorhaben, mit einem Präventionsgesetz die Gesundheitsförderung in Deutschland zu stärken, realisiert werden kann.
     
  • Siehe, der Mensch! 
    Gottes schöpferisches Geschöpf oder Designer seiner selbst? 
    Diskussion im Rahmen der Tagung “Vorhof der Völker”
    Berlin, 27.11. 2013 

    Mit: 
    Prof. Dr. Volker Gerhardt
    Prof. Dr. Ulrich Lüke
    Prof. Dr. Thomas Macho
    Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert

    Anthropotechnik, Genetic Engineering, Transhumanismus: diese Stichworte stehen für Entwicklungen, 
    die stärker als alles Vorherige den Menschen selbst betreffen -- mit der Aussicht auf eine unabsehbare
    Steigerung seiner Fähigkeiten. Grenzen werden aufgehoben, was bislang als "unverfügbar" galt, wird 
    zum Gegenstand experimenteller Erprobung. Die alte Frage: "Was ist der Mensch?" stellt sich auf 
    dramatische Weise neu. Die Antwort sollte nicht dem Diktat des Möglichen überlassen bleiben.
     
    Mitschnitt auf domradio.de


     

 

141017_12_kl

Foto: Felix Hüffelmann